Story
Regeln
Hintergründe
Alles Wichtige, was es über SOFIA, JAMBOL & BURGAS zu erfahren gibt, wurde euch hier zusammengetragen und aufgeschrieben. Es soll euch eine Vorstellung, davon vermitteln, wie es im Moment, in Bulgarien, aussieht.
Gruppierungen
In unserer Welt kommt es immer wieder dazu, dass sich EINZELNE GRUPPEN heraus kristallisieren und gesondert in den Vordergrund treten. Jene, haben hier ihren Platz und ihre Beschreibungen gefunden.
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Die Arena
Hoch ragt sie über den Dächern der Stadt auf. Nicht zu übersehen, auch nicht von Weitem. Ein Ort, an dem Tod und Qualen zu lauern scheinen: Die Arena. Graues Mauerwerk, glatt und nicht erklimmbar. 200 Fuß ist sie hoch, 7500 Fuß ist sie breit. Mit der Form des Kolosseums in Rom, soll sie dem gleichen Zweck dienen und zeitgleich Ort der Gefangenen sein, die den Engeln in die Hände fallen. Von außen wirkt sie wie eine uneinnehmbare Festung. Gebaut, um jegliche Rasse gefangen halten zu können, ist sie ein Hochsicherheitstrakt mit Zuschauertribünen, für jene Wesen, welche es sich leisten können, die all abendlichen Vorstellungen zu sehen. Über der Arena kann ein unsichtbares Dach ausgefahren werden. Sie ist mit einem Energiefeld ummantelt, das sogar Drachen an der Flucht hindern kann, sind sie es, die in die Arena zum Kampf geschickt werden. Die Tribünen sind von einem Gitter schützend eingehüllt, um niemanden auf die Idee zu bringen, er könnte dort einen Fluchtweg finden. Der Kampfplatz selbst ist eine glatte Sandfläche mit darunter verborgenen Falltüren, Käfigen, Überraschungen. An den hohen Wänden, die glatt den Kampfplatz umschließen, bis rauf zu den Tribünen, kann man keinen Riss finden. Komplett abgedichtet, ermöglichen sie es, den Herren der Arena, diese mit Wasser zu füllen und die Kämpfer in Seeschlachten zu schicken. Der Ideenreichtum der Erbauer war vielfältig und doch durchzogen von gestohlenen Ideen des echten Kolosseums. Die Zufälle wurden bewusst gewählt, gab es doch auch im alten Rom Arenakämpfer, Gladiatoren, die für ihren Kaiser, nur zum Spaß und um ihn zu erheitern, in den Kampf und den Tod geschickt wurden.
DAS GEFÄNGNIS
Unterirdisch angelegt, bleibt es vor Schaulustigen verborgen. Direkt unter der Arena gelegen verbirgt sich das Gefängnis der Engel. Es geht fünf Etagen hinab in die Tiefe. Jede Ebene ist anders gesichert, für andere Gefangene ausgelegt. Dunkle Gänge, verschlungene Pfade, eisiges Licht, verbreitet von kalten Neonlampen. Wer sich nach hier unten traut, sollte dieses Schauspiel nicht ohne einen Führer wagen, er würde sich sonst rettungslos verlaufen und nie wieder herausfinden. Gesicherte Fahrstühle verbinden die einzelnen Ebenen. Bis jetzt werden nur zwei von ihnen genutzte, die anderen drei sind leer. Die Zellen sind auf die Gefangenen ausgerichtet, nicht jede Zelle ist gleich. Ein Beispiel: Zellen für Drachen sind in ihrer Größe beschränkt, um sie daran zu hindern, sich zu verwandeln und ihre tierische Form anzunehmen. Zellen für Vampire sind mit einem UV-Licht ausstrahlendem Gitter ausgestattet, zusätzlich befinden sich an der Decke Lampen, die auch auf UV-Strahlung gestellt werden können. In jeder Zelle befindet sich als Grundausstattung ein Tisch, ein Stuhl, ein Bett, eine Toilette. Nicht mehr und auch nicht weniger. Zusätzlich sind an den Wänden schwere Ringe eingelassen, um Gefangene noch in ihrer Zelle anketten zu können. Die Ketten wurden von Engeln geschmiedet und können auch nur mit einer Waffe gespalten werden, die von ihnen erschaffen wurde. Kein Zauber, kein einfaches Schwert, keine Stärke kann den Gefangenen von der Kette trennen.
DAS LAZARETT
Man mag es kaum glauben, aber auch in der Arena gibt es eine Art Krankenstation. Eigentlich handelt es sich dabei nur um einen zwanzig mal zwanzig Meter großen Raum, in dem sich ein Bett an das nächste reiht. Abgetrennt nur durch einfachste Lacken, befestigt an Stangen, die von der Decke hängen und bei Bedarf auf und zugezogen werden können, um wenigstens den Anschein eines eigenen Raumes zu erschaffen. Es gibt sowohl Medikamente, wie auch technische Hilfsmittel, jedoch werden Gefangen vor Ort ‚operiert‘ oder eher einfach aufgeschnitten und dann wieder zugenäht. Mit Glück haben sie eine der Feen an ihrer Seite, die sie pflegen. Mit Pech ist es ein weiterer Engel, der nicht viel dazu tun wird, um ihnen das Leben schmerzfrei zu gestalten. Das Lazarett befindet sich unweit der Arena und ist durch einen kurzen Flur mit ihr verbunden. Reingeschleift wird, wer verletzt ist, an manchen Tagen werden auch die Toten mitten im Raum abgeladen, um schneller Platz in der Arena schaffen zu können. Große Wesen wie Drachen würden in ihrer tierischen Form dem Schicksal in der Arena überlassen werden, bis Schlachten geschlagen sind und Helfer zu ihnen eilen können. Aber wer will sich auch schon die Mühe machen, einen dreißig Meter Koloss ins Lazarett zu schleifen?
BOTANISCHER GARTEN
Ein Zugeständnis an die Feen und eine Besonderheit der Arena. Der botanische Garten der Feen, befindet sich nicht innerhalb der Arena, auch liegt er nicht unterirdisch, er ist vielmehr ein Anbau direkt neben ihr. Eine 200 Fuß hohe und 1500 Fuß breite Kuppel, die im Sonnenlicht nur so vor sich hin strahlt. Feen werden wegen ihre heilende Kräfte gefangen gehalten, jedoch können sie nicht ohne die Natur überleben. Etwas, dass die Engel in recht kurzer Zeit feststellen durften, als eine nach der anderen unter ihren Händen weg starb. Also wurde die Kuppel errichtet, die in ihrer Form an einen Ball erinnert. Ein dichtes Gitterwerk, umhüllt von einem Energiefeld, das alles hinein, aber nichts hinaus lässt. Regen und Sonne können also in den Garten vordringen, den die Feen im Inneren erschaffen haben. Der Anfang wurde mit nur einer Pflanze gemacht, mittlerweile befindet sich ein ganzer Dschungel unterhalb der Kuppel. Der größte Teil der Pflanzen sind Geschenke, die von Schaulustigen gemacht wurden. Die Feen kümmerten sich liebevoll um jede ihnen gegebene Gabe. Egal, ob verkümmerter Rest oder Samenkorn.