Rassen
Unser großes BUCH DER ARTEN ist hier zu finden. Jede Rasse wurde mit Sorgfalt ausgesucht und von uns beschrieben. Alle ihre STÄRKEN UND SCHWÄCHEN, ihre FÄHIGKEITEN, eben alles was sie ausmacht, wurde hier niedergeschrieben. Solltet ihr dennoch Fragen oder Problem haben, könnt ihr euch gerne an das Team wenden. Viel Spaß beim Stöbern.
Kurzbeschreibungen
Hier zu finden, sind RASSEN, die noch nicht als vollwertige Rasse in unserer Enzyklopädie aufgenommen wurden. Man kann in KURZBESCHREIBUNGEN nachlesen, was sie ausmachen, wie sie leben, was sie für Besonderheiten haben. Diese Rassen können jedoch nur über ein TEAMGESUCH übernommen werden. Erst wenn sie eine vollständige Beschreiben ihr eigen nennen, werden sie in unserer Enzyklopädie aufgenommen und können von da an von jedem erstellt werden.
Bücher und Sprüche
Legenden & Mythen
Einige unserer anwesenden Charaktere haben in der Vergangenheit so ihre Spuren hinterlassen und damit Legenden erschaffen. Damit ihr nachvollziehen könnt, welche das sind und es zu keiner Doppelung kommt, stellen wir euch hier eine Auflistung zur Verfügung.
Rassen-FAQ
Übersicht an Fragen und die Antworten des Teams zu den einzelnen Rassen
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Engel
Historical facts
Bevor der erste Mensch die Erde betreten konnte, kamen die Engel (lat. Angelus, got. Aggilus, vom Altgriechischen ἄγγελος Ángelos „Bote“ oder auch „Abgesandter“, Übersetzung aus dem Hebräischen מלאך mal'ach „Bote“). Gemäß des Areopagiten Dionysus, welcher um das erste Jahrhundert nach Christus vom Apostel Paulus in seiner Predigt bekehrt worden war und als der erste Bischof, sowie seiner Zeit als treues Mitglied des höchsten Gerichtshofs in Athen fungierte, wurden die Engel und deren Hierarchien in vielzähligen heiligen Schriften eingeteilt. Auch zur heutigen Zeit ist jene Rangordnung noch in der christlichen Engellehre akzeptiert und wurde aus der Zeit von 1265 bis 1273 unter anderem auch von Thomas von Aquin in seiner Summa Theologica aufgegriffen. Wie folgend beschrieben geht die Angelologie davon aus dass es die verschiedenen Arten der Mächtigen in drei Gruppen zu unterteilen gilt. Die in insgesamt neun Chöre untergliederten Engel sind zu Triaden (Dreiergruppen) zusammengefasst, welche gemeinsam die drei Hierarchien der neun Engelchöre bilden. Eine Hierarchie im christlichen Sinne kommt der eigentlichen, vorherrschenden Engelsordnung wohl am nächsten und wird etwas weiter unten noch genauer erläutert und beschrieben. Weitaus unbekannter als die Hierarchie ist jedoch der Ursprung dieser Rasse, welcher vor vermutlich rund 300 000 Jahren seinen Anfang nahm. Ähnlich bekannt den Majas und dem ägyptischen Volk, schoss eine wahre Hochkultur um die Engel herum empor, welche sich scheinbar aus dem Nichts herausgeschält hatten. Sie breiteten sich über die ganze Welt aus, nahmen sie ein und versuchten sie, nach ihrem Willen zu formen. Ihre Herrschaft hielt auch noch an, als die ersten Menschen ihrer Entwicklung folgten. Wandmalereien zeugen noch heute davon, konnten jedoch kaum, oder zu ungenügend dem mächtigen Volk zugeordnet werden. Die Engel verschwanden in der weiteren Zeitspanne so plötzlich, wie sie aufgetaucht waren. Vereinzelte Exemplare wurden in der ruhigeren Phase um ihre Gattung auch weiterhin gesichtet, was dazu führte, dass sich Legende um Legende um sie zu ranken schienen. Sie tauchten in allen Kulturen der Welt auf, am bekanntesten waren sie unter gutgläubigen Christen, welche sie in ihrem heiligen Buch einzuflechten schienen, an der Seite von Gott galten sie als seine himmlischen Krieger und Boten. Auch im äthiopischen Henochbuch finden sich apokalyptische Schilderungen - siehe in der Johannesoffenbarung und im Danielbuch - sind jedoch deutlich älter als diese. Die Offenbarung an sich wird meist auf etwa 95 n. Chr. datiert, Daniel auf 167 v. Chr. Das Henochbuch ist somit die älteste bekannte apokalyptische Schrift, welche sich mit Engeln zu beschäftigen schien. Was zu dem kurzzeitigen Verschwinden ihrer Art führte, ist den Menschen offiziell nicht bekannt und wird auch von den Vertretern der Engelsart einem gut gehüteten Geheimnis gleich vor aller Welt verborgen gehalten, erste Vermutungen wurden jedoch auch hier bereits im Buch Enoch formuliert und niedergeschrieben. Auslöser mochte des Pseudoepigraphen nach die Erste Rebellion gewesen sein, oder auch Der erste Fall, wie die Engel jenes Geschehnis unter sich bezeichnen würden. Als erster Gefallener wird in der Geschichte Luzifer genannt. Jener, der sich gegen das große Ganze zu stellen versuchte.
DER GROSSE FALL
Und es herrschte eine grosse und allgemeine Gottlosigkeit, und sie hurten und gingen in der Irre und waren verderbt auf allen ihren Wegen. – Das Buch Henoch, Der Fall der Engel und Henochs Himmelsreisen, Kapitel 8, Vers 2 Da blickten Michael, Uriel, Rafael und Gabriel vom Himmel herab und sahen das viele Blut, das auf der Erde vergossen wurde, und all das Unrecht, das auf der Erde geschah. […]Und zu Gabriel sprach sein Herr: „Zieh gegen die Bastarde und die Verworfenen und gegen die Hurenkinder und vertilge [die Hurenkinder und] die Söhne der Wächter unter den Menschen, fuhre sie heraus und hetze sie aufeinander, dass sie selbst sich im Kampfe vernichten, denn langes Leben ist ihnen nicht bestimmt. - Das Buch Henoch, Der Fall der Engel und Henochs Himmelsreisen, Kapitel 9 – 10, Vers 10 Luzifer, Lucifer, Lucifel, Leviathan oder auch Mortifer galt einst als hochrangiger Erzengel und verkörperte zu seiner Zeit eine der mächtigsten Kreaturen überhaupt. Laut den Überlieferungen gehorchte ihm ein Drittel der gesamten Engelschar. Auch wurde er als Lieblingsengel Jahwes bezeichnet, welchen Luzifer einen engen Vertrauten und guten Freund gleich liebte und verehrte. Gleichzeitig, so besagen es zumindest die biblischen Schriften, verfiel er dem Hochmut und begann, sich selbst mit seinem übergeordneten Herrn zu vergleichen. Aus diesem Grund schloss Luzifer sich Mephistos Rebellion an, weshalb er letztlich mit den anderen rebellischen Engeln im Zuge des ersten Falls verbannt wurde. Hierunter gelten ebenso Belial, Rumael und Azrael als angeblich einige der ersten Engelswesen, welche überhaupt fielen.
  • Als Sturz der Engel werden folgende Gründe genannt:
  • Hochmut
  • Gleichheit gegenüber ihrem Herrn
  • Willensfreiheit
  • Lust gegenüber untergeordneten Rassen
  • Respektlosigkeit
    Characteristics
    In vielerlei Hinsicht scheinen die Engel sich von der menschlichen Gattung zu unterscheiden. So ernähren sich Engel buchstäblich von Luft und Wasser, denn Engel verfügen über einen einzigartigen Stoffwechsel. Sie atmen keine Luft, sondern CO2, ähnlich wie es Pflanzen tun. Dieser Umstand ermöglicht es ihnen in sehr lebensfeindlichen Orten zu bestehen. Das CO2 in Kombination mit wenig Wasser am Tag reicht aus um den ganzen Organismus zu versorgen. Es ermöglicht ihnen zudem, ihren, durch den Stoffwechsel bedingt leichteren Körper mühelos in die Lüfte zu erheben. Engel besitzen eine feine, jedoch im Vergleich zu den Menschen stabilere Knochenstruktur, was dem Begriff "leichter Knochenbau" eine ganz neue Bedeutung zukommen lässt. Auch Schwingen zeichnen sie aus - mächtig thronen sie auf ihrem Rücken und tragen ihren Besitzer scheinbar mühelos durch jeden Sturm. Hierbei ist jedes Flügelpaar wie ein Fingerabdruck, keines gleicht dem anderen. Schillern können sie in allen Farben des Regenbogens, wobei weiß, braun und schwarz die vorherrschenden Farben sind. Die Menschen glauben zudem, dass die Flügel eines jeden Engels nur an der Wurzel empfindlich sind, wahr ist jedoch, dass der ganze Flügel hochempfindlich ist. Jede einzelne Feder nimmt Berührungen wahr und überträgt feinste Empfindungen, wie auch Schmerz und Pein durch sensible Nervenenden bis hin zum Engel selbst. Die Schönheit eines Engels findet kaum seinesgleichen. Ruht jene doch in ihrer durchscheinenden Haut, wie von schimmernder Seide überzogen, der vibrierenden Aura, mit der sie die Menschen staunend um sich scharen. Einem glühenden Mantel aus vergoldeten Stolz gleich, der seinen Besitzer umfließt. Unbändige Kraft liegt in jeder einzelnen Geste, jeder Bewegung, erkennbar in den schräggestellten Katzenaugen, der Art, wie sie gehen und sprechen. Jeder Makel scheint in dem Gesamtbild des Engels zu verschwimmen, viel mehr noch mit ihm zu verschmelzen, wirkt beinahe abgestimmt auf dieses perfekte, schillernde Äußere. Keiner kann sich den Mächtigen entziehen. Jeder Engel gleicht in seinem Äußeren einer vollendeten Marmorstatue, kühl und fremd in seiner Schönheit, dass es einem Menschen schwerfallen mag, auch nur eine Sekunde den Blick von ihrem Antlitz abzuwenden. Dies mag wohl auch daran liegen, dass sie, ähnlich den Vampiren, Raubtiere sind, und ihrer Schönheit ein Mittel zum Zweck begründet liegt. Ihrem Opfer wohlwollende Sicherheit zu vermitteln. Denn welches derart schöne Wesen könnte einem schon etwas Böses wollen?
    DAS GOLDENE RUND
    Jedes Triadenoberhaupt findet sich am sogenannten goldenen Rund gruppiert. Das goldene Rund verdankt seinem Namen einem gewaltigen, rund geformten und mit Gold überzogenen Steintisch, welchen man im Hauptsitz der Mächtigen in Sofia vorfindet. Ein solcher Rat wird unter den Engeln auch als „Zusammenkunft der Weisen" bezeichnet. Dies gilt als die oberste Vereinigung der Mächtigen sowie deren gewählten Anführer Jahwe. Eben genannter sieht sich seit der Geburt seiner Art als personifizierter Erlöser und Bewahrer dieser Welt, und dank seiner heilenden, wie auch zerstörerischen Fähigkeiten, wird er von Seinesgleichen als Richter und gnädiger Befreier bezeichnet und anerkannt. Menschen, die immer noch an den einen Gott zu glauben scheinen, werden sich im Angesicht dieses Wesens bestätigt sehen, bezeichnet Jahwe sich doch selbst als Herrscher – als göttliche Kreatur, welche mit gönnerhafter Verachtung auf die ihm untergeordneten Wesen herab lächelt. Jener hat in sämtlichen Entscheidungsfragen seiner Rasse das letzte Wort, treibt das Volk voran und führt seine Untergebenen auf geistiger und körperlicher Ebene in die Schlacht. Die Mitglieder des goldenen Rundes stehen ihm hierbei als Ratgeber treu zur Seite, können jedoch ebenso eine Menge Einfluss auf weitere Entscheidungen ausüben.
    DAS KOLLEKTIV
    Das einzigartige „kollektive Bewusstsein“ der Engel ist wohl kaum zu erklären. Es ist tatsächlich so, dass jedes Mitglied auf geistiger Ebene mit dem Bewusstsein der Mitglieder des goldenen Runds verbunden ist und kommunizieren kann ohne sprechen zu müssen. Dies soll unter anderem Zwistigkeiten unterhalb des Volkes verhindern, wie auch gefährliche Querdenker der eigenen Reihen entlarven. Es ist Engeln sehr wohl möglich, ihren Geist vom Kollektiv zu trennen, jedoch nur für einen gewissen Zeitrahmen, so dass, wird ein Engel des „falschen oder unmoralischen Denkens“ entlarvt, sich die Mitglieder des goldenen Runds zum sogenannten „Reinigungsritual.“ versammeln. Der aus der Reihe tanzende Engel wird festgenommen und so lange unter Arrest gestellt bis er sein andersartiges und verbotenes Denken aufgibt. Um diesen Prozess zu beschleunigen wird der Betroffene durch die eigenen Volksmitglieder einer Art Hypnose unterzogen. Durch die Einwirkung von tiefer Trance und Suggestion, mit welchen die anderen Engel versuchen, auf ihn einzuwirken, wird der störrische Wille zumeist gelockert und schließlich ein korrigierter Gedankengang neu gepflanzt. Man kann diesen Brauch und dieses Vorgehen als barbarisch und diktatorisch bezeichnen, doch dient dies lediglich einem besonderen Zweck. Das elitäre Einheitsdenken der Engel schweißt das Volk immens zusammen und verhindert Zwistigkeiten untereinander. Schlägt ein Umerziehungsversuch fehl, wird der Betroffene meistens in einem weiteren Ritual seiner Flügel beraubt und anschließend verstoßen. Jene Engel werden in weiterer Folge nur mehr als „die Gefallenen“ oder auch als „die Flügellosen“ bezeichnet. Ihrer Flügel beraubt, geht auch ein Teil der damit einhergehenden Fähigkeiten, sowie der Kontakt zum Kollektiv verloren. Die Gefallenen müssern erst lernen, längere Marschwanderungern zu Fuß hinter sich zu bringen. Waren sie es doch gewohnt, weitere Strecken mit ein paar Flügelschlägen zu überqueren, so müssen sie von nun an Muskulatur in ihren Beinen aufbauen und mit den immensen Schmerzen der abgetrennten Flügel leben. Hässliche Narben zieren ab diesem Zeitpunkt an beinahe die gesamte Rückenpartie - werden sie stets an den schmerzhaften Fall erinnern.
    Skills
    MORPHING
    Morphing bezeichnet bei Engeln die Fähigkeit den eigenen Körper die Gestalt einer anderen Person annehmen, beziehungsweise verformen zu lassen. Dies gestattet es dem Engel seinen oder ihren Körper der einer anderen Person anzugleichen, inklusive Geschlechtswandel wenn gewünscht. Der Wandel selbst ist schmerzhaft und braucht einige Sekunden Zeit. Die mit dieser Fähigkeit erworbene Form ist zudem nicht mit einer bloßen Illusion zu vergleichen, kann jedoch auch nur über einen gewissen Zeitraum von ein paar Stunden durchgehend aufrecht erhalten werden.
    PSYCHOMETRIE
    Beim Berühren eines beliebigen Objekts haben die meisten Engel Visionen über die Vergangenheit jenes Gegenstandes. Die meisten Jungengel berichten allerdings über Schwierigkeiten beim Kontrollieren ihrer Fähigkeit; sie sehen unwillentlich, wie ihre Kleidung in der Fabrik hergestellt wurde, schnappen verschiedenste innere Bilder auf, teils von fremden Orten, an denen sich das Objekt zuletzt aufgehalten hatte... Die Intensität dieser Visionen kann variieren, von mentalen Bildern und traumartigen Visionen hin zu realistischen Trance-Erlebnissen. Sie können beispielsweise durch das Tragen von Handschuhen verhindert werden. Dann fängt entsprechender ngel höchstens die Bilder dieser Kleidungsstücke auf. Ob es das besser macht, steht auf einem anderen Blatt.
    AURENLESEN
    Engel können Angst, Freude sowie Wut visuell anhand einem feinen Farbenschleier, der sich gut wie jedem Lebewesen gleich einem hauchzarten Schleier anschmiegt, erkennen. Begabte Aurenleser innerhalb dieser Gattung können auch komplexere Deutungen anstellen und Gefühle wie Liebe, Scham oder Unehrlichkeit herauslesen. Die Art wie eine Aura virbiert, unter welcher Spannung sie sich befindet, wie eng oder frei sie ihrem Besitzer anliegt verrät den Engeln einiges über den emotionalen Zustand der Person - ist jedoch in keinster Weise mit der Kraft eines Engelempathens gleichzusetzen, welche nicht nur in der Lage sind, im Seelenleben einer Person zu lesen, sondern sie auch zu beeinflussen.
    ATTRAKTION
    Wie bereits zuvor angesprochen ist auch das wunderschöne Äußere eines Engels eine Erwähnung wert. Vor allem gegenüber normalsterblichen Menschen fällt es Engeln äußerst leicht, ihren Willen zu bekommen. Kaum jemand ist in der Lage, den Blick von diesen schönen Wesen abzuwenden - und so lauscht man bedächtig, hängt an ihren Lippen, scheint jedes Wort von ihrem Munde zu klauben. Nicht nur ihre Erscheinung mag einen um den Finger wickeln, selbst ihre Stimme übt zuweilen unglaubliche Anziehung auf ihr Gegenüber aus, ähnlich einem umschmeichelnden Singsang, welcher einen einzulullen droht.
    FLIEGEN
    Mühelos erheben sich die schöngestalteten Wesen in die Lüfte und können mit ihren kräftigen Schwingen, welche zuweilen eine Spannweite bis hin über 2 Meter aufweisen können, an die 180km/h erreichen. Ja, sie sind schnell, denn der Himmel ist und war schon immer ihr Reich, in welchem sie auch heute noch herrschen. Zweifellos erfordert es einiges an Übung, sich derart geschmeidig in den Wind fallen lassen zu können, doch man kann getrost behaupten, nie etwas Schöneres die Lüfte erobert haben zu sehen.
    Strengths and weaknesses
    STÄRKEN
  • Kollektives Bewusstsein
  • Manipulation
  • Loyalität
  • Vielfältige Fähigkeiten
  • scheinbar unbegrenzte Lebenserwartung
  • Stoffwechsel
    SCHWÄCHEN
  • Gefühlskälte, Leere
  • Alterswahnsinn
  • Flügel
  • Loyalität
  • Die Gefallenen
  • Ihresgleichen
  • Schädelverletzungen
    Transformation or reproduction
    Engel entstehen durch die Verbindung zweier Engel. Kinder aus Mischbeziehungen erben niemals die Gene des Engels. Sollte das Gegenstück zu einem Engel also ein Mensch sein, so wird dieser Mensch auch nur ein Mensch sein, mit all seinen Eigenheiten. Keine Fähigkeiten, keine Unsterblichkeit, keine Schwingen die auf seinem Rücken thronen. Als Kinder sind Engel unschuldig und schwach. Man könnte sie mit Leichtigkeit töten, würden sie nicht den bedingungslosen Schutz der obersten Instanz genießen. Kaum eine Rasse hütet ihre Brut besser, als Engel es tun. Es ist ungewiss, ob jemals jemand einen Blick auf ein Engelskind erhaschen konnte – werden jene doch separat aufgezogen, unterrichtet und in ihren Fähigkeiten unterwiesen. Erreichen junge Engel das Erwachsenenalter, welches bei jener Rasse durchaus um die hundert Jahre betragen kann, durchlaufen sie eine Art Wandlung. Ihre Fähigkeiten treten dabei zu Tage. Unterschiedlich und vielfältig, der Persönlichkeit und ihrem zukünftigen Rang entsprechend.
    Hierachie der engel
    • ERSTE HIERARCHIE – TRIADE DER OBEREN ENGELCHÖRE
    Seraphim
  • Auch die Obersten, die Brennenden, die Höchsten genannt.
  • Fähigkeiten: Telekinese (evtl. Pyrokinese) Als Seraphine werden feurige, sechflügelige Engel beschrieben, die den Menschen in Form und Gestalt jedoch überwiegend ähnlich gestaltet sind und im Buch Henoch, sowie in der Offenbarung des Johannes Erwähnung finden. Die Tradition weist ihnen den fünften Rang in der Hierarchie der Engel des Judentums und den ersten in der Ordnung der neun Chöre der Engel des Christentums zu. In ihrer körperlichen Kraft sind sie den Cherubinen zwar zumeist unterlegen – im Wissen, sowie der geistigen Kraft jedoch voraus, weshalb sie ihren Platz als Herrschergeschlecht unangefochten einnehmen können. Sind sie doch in der Lage jeden beliebigen Gegenstand in ihrem Geist zu berühren und ihn so ihrem Willen nach scheinbar mühelos durch die Luft bewegen. Als reine Kraftzentren mag man sie beschreiben – ihre Fähigkeiten würde man aus menschlicher Sicht jedoch schlichtweg der Telekinese zuordnen. Auch wurde beschrieben, dass einzelne von ihnen, vor allem jene, welche als Gründerväter bezeichnet werden, sogar der Pyrokinese zugetan sein sollen – was ihre feurige, brennende Erscheinung in einigen Bibelstellen erklären würde.
    Cherubim
  • Auch Kerubim oder Träger der Weisheit genannt.
  • Fähigkeiten: Telepathie, mentale Beeinflussung In der menschlichen Kunst kommen die Cherubim bisweilen häufig vor und werden meist menschenähnlich (außer in den mittelalterlichen Abbildungen) dargestellt. In ihrer wahren Engelsgestalt präsentiert sich ein Cherub jedoch als mächtiges Mischlingswesen, zumeist mit Tierleib und Menschengesicht. Die Kombination von Merkmalen verschiedener menschlicher und tierischer Eigenschaften verleiht dem Wesen übernatürliche Kraft und gestattet ihnen die Beherrschung, sowie Beeinflussung der menschlichen Gedanken. Biblisch gesehen ist diese Art von Engel vor allem für die Ausführung von Aufgaben und der Überbringung von Botschaften der über ihnen stehenden Seraphinen verantwortlich – dies lässt sich auch auf die heutige Zeit ummünzen, in welcher dieser Engel das Gesetz der Obersten mit eiserner Hand vorantreibt und dem Krieg eine Stimme verleiht. Als Überbringer der Botschaften steht ein Cherub sehr wohl ab und an in Kontakt mit ihrer Ansicht nach niedrigen Kreaturen. Ihre Stimme scheint bisweilen jedoch nur in den Köpfen der Betroffenen zu erklingen und kann bei einem starken Geist, der sich der Stimme zu erwehren versucht, große Schmerzen auslösen.
    Thronoi
  • Auch Throne oder Hüter der Welten genannt.
  • Fähigkeiten: Vorhersehung, Illusionen schaffen Throne sind jene Engel, die als seltenste ihrer Art gelten. Selten werden sie gesehen, noch weniger weiß man über sie zu berichten. Lichtbringer und Sagengestalt. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Menschen den Engeln gehuldigt haben. Dass sie in ihrer Bibel auftauchen, dass sie einst als gütig und rein galten. Ihren Ursprung finden alle Throne in der Ersten Astarte. Sie vereinte alles in sich, was die heutigen Throne ausmacht und noch vieles mehr. An ihre Nachkommen vererbte sie die Vorhersehung, die sich vielfältig zeigen kann und bei jeder Throne andere Formen annimmt. Einige zeichnen sie nieder, andere empfangen Bilder, wieder andere tragen Bildnisse auf ihrer Haut. Throne werden von den Engeln bewacht, geschützt und im Verborgenen gehalten, gilt ihre Gabe doch als eine der Wertvollsten. Jeder von ihnen zeichnet sich durch Sanftmut und Freundlichkeit aus. Oftmals wirken sie fast schon unschuldig in ihrem Denken, ihrem Handeln, ihrem ganzen Sein. Noch etwas, das sie von Astarte mit in die Wiege gelegt bekommen haben, trägt sie doch eine der reinsten aller Seelen in sich. Die Throne gehören zu den Gestaltenwandlern unter den Engeln. Zeigen sie sich in menschlicher Gestalt, ist das nur eine Hülle, die ihre wahre Form verbergen soll. Diese besteht aus Energie, aus weißglühendem Licht, und ihre Größe geht weit über die eines normalen Engels hinaus.. Haushoch kann sie sein, wenn nicht noch höher. Dabei umgibt sie eine spürbare Wärme, die sich schützend und vertraut anfühlt. Das Licht ist nicht dazu in der Lage jemandem Schaden zuzufügen, auch wenn es so sehr blenden kann, dass kurzzeitige Blindheit die Folge ist. Throne sind nicht dazu geschaffen zu kämpfen, ihre Visionen sollen vor der Zukunft schützen, etwas, das ihnen nur selten gelingt, können sie doch nie den genauen Zeitpunkt bestimmen, an dem sich ihre Visionen bewahrheiten werden.
    • ZWEITE HIERARCHIE – TRIADE DER MITTLEREN ENGELCHÖRE
    Kyriotetes
  • Auch Herrschaften oder Dominationes genannt
  • Fähigkeiten: Phasenverschiebung Phasenverschiebung ist die Fähigkeit sich durch feste Materie bewegen zu können und vor allem hervorragend geeignet für Engel, welche damit beauftragt wurden, Informationen zu sammeln und der obersten Instanz Neuigkeiten mitzuteilen.
    Dynameis
  • Auch Kräfte, Mächte oder Virtutes genannt
  • Fähigkeiten: Kraftfelder Vorzugsweise an den den Stadttoren Sofias postiert, dienen jene Engel jedoch auch als persönliche Schutzschilder der oberen Engelchöre. Diese Fähigkeit lässt aus einer nicht bekannten Energie ein unsichtbares Kraftfeld entstehen, welches sich wie ein undruchdringliches Schutzschild wölbt und lediglich durch ein kaum wahrnehmbares Flimmern der Luft erkannt werden kann. Es kann jedoch auch aktiv als Waffe ausgeformt werden, wie etwa als Schwert, Schild oder Dolch. Grundlegend ist es möglich kugelförmige und flächige Felder zu generieren. Dabei leuchten meist die Hände der Dynameis auf. Es ist nicht bekannt, welches die größtmögliche Energieintensität ist und unter welchen Bedingunge sie zusammen brechen.
    Exusiai
  • Auch Gewalten, Elohim oder Potestates
  • Fähigkeiten: Körper-Inbesitzname Die Exusiai sind für ihre spezielle Fähigkeit bekannt, jedoch mindestens genauso gefürchtet, können sie durch Berührung doch fremde Körper befallen, einem Parasiten gleich, der sich in seinem Wirt einnistet und die Kontrolle über dessen Gestalt an sich reißt. Im Gegensatz zum Morphing ist jener Zustand über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten und gestattet dem Engel neben der Fremdbeherrschung, auch jeden Einblick in das Privatleben desjenigen. Jener Zustand gleicht einer Besessenheit – ist auf den ersten Blick jedoch nicht zu erkennen, sollte sich der Engel geschickt und strategisch klug anstellen.
    • DRITTE HIERARCHIE – TRIADE DER UNTEREN ENGELCHÖRE
    Archai
  • Auch Fürstentümer oder Urengel genannt
  • Fähigkeiten: Emotionale Manipulation Diese Engel lesen nicht nur in den Auren fremder Wesen – sie steuern jene auch. Gierig schlagen sie ihre geistigen Krallen in das emotionale Befinden ihrer Opfer, drehen und wenden die Gefühle, wie es ihrer Mission entspricht, sind dabei auch in der Lage, die schlimmsten Befürchtungen und Ängste desjenigen zu erkennen und jene gezielt gegen ihn einzusetzen. Sie sind Empathen, wie sie von den Menschen genannt werden. So gefürchtet sie sind, können sie doch einen jeden dazu bringen, unsterbliche Liebe für sie zu empfinden.
    Archangeloi
  • Auch Erzengel genannt
  • Fähigkeiten: Schnelle Zellregeneration Die Krieger unter den Engeln – Tragen Engel einen Kampf aus, so stehen diese hier an der Front. Sie sind die begabtesten Kämpfer und gelten als hochangesehen in den eigenen Reihen. Die Fürsten ihres Engelchors haben sich bereits ihre Namen gemacht und kämpfen jede Schlacht Seite an Seite. Da ist zunächst Michael. Ihm begegnen Menschen in der Heiligen Schrift vor allem im Buch Daniel, im Brief des Apostels Judas Taddäus und in der Offenbarung. Die Aufgabe des Erzengels wird in diesen Texten offenkundig – er verteidigt die Sache der Einzigartigkeit seines Anführers gegen die Vermessenheit der Unwürdigen. Betrachten wir den nächsten Fürst, so wird Rafael vor allem im Buch Tobit als der Engel vorgestellt, dem die Aufgabe des Führens übertragen ist. Als ranghöchster Fürst seiner Schar steht er an der Spitze Jahwe’s Armee, unterstützt und begleitet von zwei weiteren seiner Fürstenbrüder – Gabriel und Uriel. Ihre beschleunigte Zellregeneration (auch spontane Regeneration, Geweberegeneration, Epithelregeneration oder kurz Regeneration, Heilung) beschreibt die Fähigkeit, die körpereigenen Zellen mit erhöhter Geschwindigkeit zu regenerieren, sodass physische Wunden innerhalb von Minuten oder sogar Sekunden verschwinden. Diese Fähigkeit bewirkt keine Repositionierung von verschobenen oder ausgetretenen Körperteilen – jene müssen, um eine Heilung nach sich zu ziehen, erst wieder in die richtige Position gebracht werden. Zudem wird der Heilungsprozess unterbrochen, sollten sich noch Gegenstände in der Wunde befinden.
    Angeloi
  • Auch Engel genannt
  • Fähigkeiten: normale Engelsfähigkeiten Engel ohne weitere, nennenswerte Fähigkeiten, verbleiben im untersten Engelschor, sind deswegen jedoch nicht minder wichtig. Sie machen den Großteil der Engelsschar aus, bilden die große Menge, das eigentliche Volk dieser Rasse.
    Life expectancy
    Engel sind UNSTERBLICHE WESEN - es ist nicht dokumentiert, wie alt jene Gestalten werden können. Einige von ihnen dürften aber bereits das 300'000te Lebensjahr überschritten haben und zählen somit zu DEN ÄLTESTEN. Ein so hohes Lebensalter birgt beachtliche Gefahren in sich - denn Realität und Wahn scheinen ineinander zu verschwimmen, die Seele sowie ihre moralischen Wertvorstellungen - sollten sie jemals etwas dergleichen besessen haben - verlieren zunehmend an Bedeutung. Sie laufen mit jedem verstreichenden Zeitalter dem Wahnsinn entgegen und schon so mancher Engel musste in einen tiefen Schlaf versetzt werden, da er seinen Verstand verloren hatte. Fraglich ist auch, inwieweit man ihnen ab einem gewissen Alter gewaltsam das Leben nehmen kann. Sie sind mächtig, doch wie jedes andere Lebewesen haben auch sie ihre Schwachstellen. Es dürfte schwierig werden, einen Engel umzubringen, doch theoretisch ist es nicht unmöglich. Gewiss bräuchte es einiges an Kraft, Schnelligkeit und Kampferfahrenheit, um es mit einem ausgewachsenen Engel aufnehmen zu können. Ihre übermenschlichen Kräfte und magischen Fähigkeiten erlauben ihnen einen ernst zu nehmenden Vorteil, dem man sich nicht ungewappnet stellen sollte.
    Summary
  • Entstehung vor über 300'000 Jahren
  • Die Hierachie der Engel besteht aus Seraphinen, Cherubinen, Thronoi, Kyriotetes, Dynameis, Exusiai, Archai, Archangeloi und Angeloi
  • Das goldene Rund beschreibt die Zusammenkunft der Weisen
  • Jahwe gilt als Anführer der Engelscharen
  • Besitzen ein kollektives Bewusstsein
  • Sind unsterblich
  • Derzeit führende Rasse
  • Verbannte Engel zählen zu den Gefallenen und werden ihrer Flügel beraubt
  • Pflanzen sich nur untereinander fort
  • Hauptsitz in Sofia